„Die Zukunft kommt nicht, sie wird von uns gemacht“

Richard D. Precht

GER
Philosoph.Publizist.Autor

Vor 10 Jahren präsentierte die Literaturkritikerin Elke Heidenreich mit großer Begeisterung das bis dato unscheinbare Buch „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“. Sie stieß damit einen zu jener Zeit noch unscheinbareren Mann auf die Bühnen Deutschlands und in die Köpfe der Menschen.


Richard David Precht wurde vom Philosophie Absolventen zu einem der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Die Ethik, sowie das Verhältnis zwischen Ökonomie und Moral, zeigen sich innerhalb seiner Themen aktueller denn je.


In Zeiten, in denen die vierte industrielle Revolution in vollem Gange ist, präsentiert Precht mit sein neues Buch „Jäger, Hirten, Kritiker. Eine Utopie für die digitale Gesellschaft“. Der Erfolgsautor widmet sich damit einer der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit: der Digitalisierung. Doch wie reagieren wir auf diese Veränderung? „Die einen feiern die digitale Zukunft mit erschreckender Naivität und erwarten die Veränderungen wie das Wetter. Die Politik scheint den großen Umbruch hingegen nicht ernst zu nehmen. „Sie dekoriert noch einmal auf der Titanic die Liegestühle um“, so der Autor.

Richard David Precht skizziert das Bild einer wünschenswerten Zukunft im digitalen Zeitalter und stellt die Frage, ob das Ende der Arbeit, wie wir sie kannten, überhaupt einen Verlust darstellt. Die Frage ist nicht: Wie werden wir leben? sondern: Wie wollen wir leben?


Gemeinsam mit der deutschen Film- & Fotojournalistin Ulla Lohmann bereichert Richard David Precht die IMS Bühne am Eröffnungsabend am Montag, 08. Oktober 2018.

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