„Beim Klettern geht es um Wahrheit und Lüge – die Schwerkraft lässt sich nicht betrügen“

Beat Kammerlander

AUT
Sportkletterer.Alpinist

Beat beginnt vor über drei Jahrzehnten mit dem Klettern und wird schnell zu einem der stärksten Allroundkletterer seiner Zeit. Anfangs steht er dem Klettern skeptisch gegenüber – Bergsteigen ist für ihn verbunden mit Karohemden und Bundhosen. Doch beim ersten Mal sind das Erleben und Überwinden der Angst, die er beim Blick in die Tiefe empfindet, bereits so stark, dass er mehr davon will.

Eis-, Alpin- oder Sportklettern, er beherrscht alles auf höchstem Niveau. Die Kletterhistorie kann davon ein Lied singen. Seine spektakulären Erstbegehungen wie „New Age“, „Unendliche Geschichte“, oder „Silbergeier“, zählen zu den ersten alpinen Sportkletterrouten im 10. Schwierigkeitsgrad und sind Meilensteine in der Alpingeschichte.

Beat Kammerlander ist ein Allrounder und er liebt Veränderung und Abwechslung. „Beim Klettern kann ich eine Spezialdisziplin nie zu lange machen, da wird mir langweilig. Ich brauche die Abwechslung. Ich bin richtig froh, wenn wieder der Winter kommt und ich ins Eis darf.“

Bei seinem Vortrag „Visionäre der Vertikalen“ am Samstag, 13. Oktober 2018 gibt er dem IMS-Publikum einen Einblick in die Geschichte des Kletterns im Rätikon, von den Anfängen des extremen Alpinismus bis zu den Meisterleistungen der heutigen Zeit.

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