Bergfotograf und Top-Kletterer – Heinz Zak
Sein Name fällt in einem Atemzug mit den berühmtesten Berg- und Kletterfotografen. Seine Bilder gehen um die Welt. Seine Leidenschaft für die Natur und Bergwelt spornt ihn auch am Auslöser seiner Kamera zu Höchstleistungen an.
Pionierarbeit im Klettern
Der 51-jähigie Zak zählt zu den bekanntesten Kletterern Österreichs und ist einer der Sportkletterpioniere. Seit 1979 bereist er Klettergebiete weltweit, vergaß dabei aber nie seine österreichische Heimat. Aus den Vereinigten Staaten brachte er Ende der Siebziger den Sportklettergedanken mit nach Österreich, wo er mit Erschließungen heimischer Klettergebiete und alpiner Routen bis zum zehnten Schwierigkeitsgrad half, den Sport zu entwickeln. Sein Revier ist das Karwendel. Klettergebiete wie das »Dschungelbuch« oder die »Chinesische Mauer« hat er miteingerichtet.
Internationale Erfolge
Selbst gelang dem Tiroler in Patagonien die dritte Begehung der 1300 m hohen »Royal Flush« (IX, A2) am Fitz Roy sowie im kalifornischen Yosemite-Nationalpark die zweite Free-Solo-Begehung des bekannten Rissdachs »Separate Reality« (VIII+). Außerdem konnte Zak dort die »Nose« am El Capitan und die Half-Dome-Nordwestwand hintereinander an einem Tag klettern. Am El Capitan glückte ihm eine Rotpunkt-Begehung der »Free Rider« (IX). In Europa kletterte er die Eiger-Nordwand im Winter und überschritt solo und seilfreie 36 Gipfel des Karwendelhauptkammes in drei Tagen.
Profi am Drücker
Heinz Zak war Lehrer und machte später seine Leidenschaft zum Beruf. Er lebt als Kletterer und freiberuflicher Fotograf in Scharnitz/Tirol. Zusammen mit Bernd Ritschel, Peter Mathis und Jürgen Winkler gehört er zu den besten Berg-, Kletter- und Landschaftsfotografen im deutschsprachigen Raum. Neben dem Klettern hat er sich auch dem Slacklinen verschrieben und ist Protagonist dieser Szene in Europa. Bei Vorträgen und Live-Auftritten zeigt er die Kunst des Highlinens in schwindelerregender Höhe.