Ines Papert
Geboren am 15.04.1974
Geboren in Wittenberg (Sachsen)
Nation: Deutschland
Beruf: Profiklettererin
Ines Papert wurde 1974 in Wittenberg, mitten auf Sachsens plattem Land, geboren – von Bergen weit und breit keine Spur. Der alpinistische Ehrgeiz hielt sich auch in ihrer Jugend in Grenzen. Als Anfang der 90er Jahre in der ehemaligen DDR die Zeichen auf Öffnung standen, nahm die frischgebackene Physiotherapeutin eine Stelle in Berchtesgaden an – und befand sich plötzlich mitten in den Alpen. Was ganz harmlos als leichter Flirt mit Wandern auf „Normalwegen“, Mountainbiken nach Feierabend und Skitouren am Wochenende begann, entwickelte sich schnell zu einer intensiven Affäre und schließlich zu einer stabilen Beziehung. Die viermalige Eiskletterweltmeisterin und Mutter konzentriert sich seit ihrem Ausscheiden aus dem Wettkampfklettern auf hohe Wände und ausgesetzte Gipfel, die sie magisch anziehen. Expeditionen locken sie in die entlegensten Flecken der Welt.
Das Eis ist ihr Freund
Ines erstes Klettererlebnis schlug voll ein, es war diese Mischung aus Anspannung und Freude, die sie fortan nicht mehr loslassen sollte. Sie entwickelten einen unglaublichen Ehrgeiz und ein genauso großes Talent. Ihre Touren wurden länger, steiler, schwerer, die Herausforderung immer größer.
Die ersten Kletterausflüge im Eis endeten mit einer blutigen Nase und es dauerte etwas, bis aus der anfänglichen Hassliebe eine große Leidenschaft wurde. 2001 gewann Ines Papert das erste Mal den Gesamtweltcup im Eisklettern, hängte ihren Beruf an den Nagel und startete eine erfolgreiche Profikarriere.
Spagat als Mutter und Profi
Als 2000 Sohn Emanuel auf die Welt kam, war es das größte Highlight ihres Lebens – aber kein Grund, auf den Klettersport zu verzichten. Ines Papert ist eine Frau, die beides will: Familie und Beruf. Vier Mal gewann sie als junge Mutter den Weltmeistertitel, bevor sie sich 2006 aus dem Wettkampfgeschehen verabschiedete. Seitdem konzentriert sie sich auf neue Projekte. Jetzt sind es hohe Wände und ausgesetzte Gipfel die sie magisch anziehen. Expeditionen locken sie in die entlegensten Flecken der Welt.
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