Roger Schäli und Simon Gietl
Freud und Leid am Berg
Ort: Forum Brixen
Roger Schäli und Simon Gietl berichten über ihre traumhaften und reibungslosen Expeditionen in Grönland und Patagonien, aber auch von einem tragischen Projekt im Himalaya im Frühjahr 2011. Sie zeigen auf, wie nahe Freud und Leid beieinander sein können.
Roger Schäli

Geboren am 08.08.1978
Geboren in Sörenberg
Nation: Schweiz
Beruf: Bergsteiger
Roger Schäli zählt zu den weltbesten Eis- und Mixed-Kletterern. Er entdeckt seine alpinistische Leidenschaft als Bub dank seines Vaters Edi. Leidenschaft kann hier wörtlich verstanden werden: mit sechzehn Jahren überlebt Roger einen schweren Unfall. Er macht beim „Fädeln“ einen Fehler und stürzt 30 Meter ab und liegt wochenlang im Spital. Dieser Unfall hat ihn geprägt – heute klettert Roger viel vorsichtiger – und am liebsten mit Simon Gietl. Roger ist einer der besten Kenner des Eiger und seiner Nordwand– in über 10 Routen hat er ihn schon bezwungen und ist immer noch davon fasziniert. Seine Bergleidenschaft lebt er daher gerne in heimischen Gefilden aus, auch wenn es Ihn immer wieder in die weite Welt zieht.
Simon Gietl

Geboren am 05.11.1984
Geboren in St. Johann im Ahrntal/ Südtirol
Nation: Italien
Beruf: Bergsteiger
Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Doch auch wer etwas später beginnt, kann es noch weit bringen. Simon Gietl ist dafür ein gutes Beispiel. Während heute Nachwuchskletterer wie Tito Traversa bereits mit sechs Jahren die Wände erobern, beginnt Simon erst mit achtzehn Jahren zu klettern. Doch einmal alpinen Appetit bekommen, stillt er diesen nun fast ohne Pause. Gemeinsam mit Teamkollege Roger Schäli erreichte der junge Südtiroler 2009 den Gipfel des Cerro Fitz Roy in Patagonien. Die letzte Expedition zum Arwa Spire im Himalaya musste tragischerweise nach dem Absturz des Kameramannes abgebrochen werden. Simon aber hat mit dem Gipfelstürmen gerade erst begonnen.
































































