Recht auf Risiko

Datum: | Dienstag, 2. November |
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| Uhrzeit: | 11.00 - 16.00 Uhr Congress 20.00 - 22.00 Uhr Podiumsdiskussion |
| Ort: | Forum Brixen, Romstr. 9 |
| Eintritt: | 14€ Congress 14€ Podiumsdiskussion |
| Kombiticket: Congress + Podiumsdiskussion 21€ |
| Tickets! |
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Eine internationale Alpenvereinsrunde bestehend aus DAV, OEAV, CAI und AVS wird zum Auftakt des IMS 2010 den IMS Congress „Berge und Organisationen“ abhalten. Die Tagung behandelt das heiß diskutierte Thema „Recht auf Risiko“.
Recht auf Risiko
Über die Freiheit in den Bergen
Bergsportler, die im freien, alpinen Gelände eine Lawine auslösen, machen sich laut bestehendem italienischen Gesetz straftätig. Ein Wanderer rutscht auf einem nassen Weg aus, schuld soll der Bauer sein, der seine angrenzende Wiese zu viel beregnet hat. Ein Bergsteiger verletzt sich auf einem Klettersteig: war der Klettersteig zu schlecht gewartet?
Die Suche nach einer „externen“ Schuld gibt Aufschluss über eine besorgniserregende Entwicklung: den Umgang der Gesellschaft mit dem Thema „Risiko“. Einerseits ist die urbane Gesellschaft auf der Suche nach Abenteuer und „Kick“, die vor allem im freien Gelände – „Outdoor“ - gesucht werden. Das Erlebnis Berg gilt als „adrenalinfördernd“ und Bergsport wird massiv als wirtschaftlicher Faktor vom Tourismus und der Bergindustrie beworben. Die Inszenierung der Bergwelt mit künstlichen Infrastrukturen wird, teils mit öffentlichen Geldern, vorangetrieben. Mit der richtigen Ausrüstung und funktionierenden Infrastrukturen wird von einem breiten Spektrum von Akteuren, von Wirtschaft, Politik, Tourismus, Medien und alpinen Organisationen, eine gewisse Sicherheit im freien Gelände suggeriert. Die Erfahrung des Einzelnen, die Eigenverantwortung, der bewusste Umgang mit dem Risiko scheint immer eine kleinere Rolle zu spielen.
Der Alpenvereinstag will in einem Kongress am 02.11.2010 diesem Phänomen auf dem Grunde gehen. Welche Rolle spielen in dieser Entwicklung die Politik, die Bergsteiger, die Medien, die organisierte Bergrettung, die Politik, die Bergführer, die Justiz und die Wirtschaft? Die Alpenvereine AVS, DAV, OeAV und CAI haben Vertreter der einzelnen Sparten an einen Tisch geladen und werden eben dieser Frage auf den Grund gehen.
Höhepunkt des Kongresstages ist eine Diskussionsrunde am Abend. Dort werden die Ergebnisse des Tages vorgestellt und die Vertreter der einzelnen Sparten stellen sich der Debatte zum Thema: „Verantwortung und Freiheit beim Bergsport“. Es geht letztlich um die Frage, wie viel Verantwortung jeder von uns auf dem Berg und im freien Gelände übernimmt.
Risiko und Verantwortung: In den Bergen und im freien Gelände ein wichtiges Thema für uns alle!
Podiumsdiskussion: "Verantwortung und Freiheit beim Bergsport"
Höhepunkt des Kongresstages ist die große Diskussionsrunde am Abend auf der die Ergebnisse der Tagung vorgestellt werden. Es geht um die wichtige Frage, wie viel Verantwortung jeder von uns auf dem Berg übernimmt. Die Alpenvereine treten für die verantwortungsvolle Übernahme von Risiko ein und werden Forderungen an die Interessensgruppen und die Bergsteigerfamilie stellen. Letztlich geht es darum, das Recht der Bergsportler auf Risiko zu sichern, da es eine wichtige Konstante des Bergerlebnisses ist.
Das Congress Programm im Detail...
| Partner: | Alpenverein Südtirol (AVS) Kontaktperson: Gislar Sulzenbacher - Geschäftsführer | |
| Deutscher Alpenverein (DAV) Kontaktperson: Thomas Urban – Geschäftsführer | ||
| Österreichischer Alpenverein (OEAV) Kontaktperson: Robert Renzler – Geschäftsführer | ||
| Italienischer Alpenverein (CAI) Kontaktperson: Umberto Martini - Präsident |
















